SF17 ELI Mapping Tour

SF17 ELI Mapping Tour

 


Auch 2017 begibt sich die ARGE MapLab wieder auf eine nächtliche Tour durch die Stadt, um mit dem Mobile Mapper 2.0 Fassaden im Rahmen des SPRINGFESTVIAL 2017 zum Leuchten zu bringen!

Der MM 2.0 auf Basis des Elektrofahrzeuges ELI der SFL Technologies, bietet die idealen Voraussetzungen für dieses Projekt – lange Akku Laufzeit, kompakte Größe und schnelle Ladezeit sind die wesentlichen Vorteile!

 

Die ARGE MapLab bedankt sich bei den Partnern für die tolle Zusammenarbeit!

SFL

AVL Cultural Foundation

Logo_SF

SF17 ELI Mapping Tour

SF17 ELI Mapping Tour

SF17 ELI Mapping Tour

SF17 ELI Mapping Tour

Foto(s): Stefan Leitner, MO:YA & Bildwerk

springfestival 2016 – mobile mapper on tour

 


Ende Mai war es wieder so weit. Die Zeit für das springfestival war gekommen und somit die Zeit für exzellente Club Musik, Non-Stopp-Parties und Move& Groove in netter Gesellschaft zu den angesagtesten Beats! Heuer ließen sich die Festivalveranstalter etwas Besonderes einfallen, um das Feeling rund um das Festival und in den Musiktempeln der Stadt auch nach außen sichtbar zu machen.

 

Good Vibes.

 

Zusammen mit der ARGE MAPLAB priesen die Jungs von Bildwerk (bildwerk.tv) und MO: YA (moya-visuals.com) mit dem mobile mapper, einer mobilen Beamer-Fahrrad-Einheit für 2D- und 3D-Projection-mapping (mobilemapper.at), das Musikevent in den Grazer Gassen an. Mit grafischen Interventionen und visuellen Effekten auf Häuserfassaden, Plätzen und anderen architektonischen Versatzstücken erhellten sie des Nächtens den öffentlichen Stadtraum buchstäblich mit dem Spirit des springfestivals. Von Mitte bis Ende Mai erlebten Festivalbesucher/Innen und Passanten an mehreren Locations der Stadt Mapping-Lichtkunst vom Feinsten.

mobile mapper on tour

mobile mapper on tour

mobile mapper on tour

mobile mapper on tour

Foto(s): MO:YA

Visual Poetry Installation im Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien

 


Mit dem Werk „unicode forever“ strahlte der in Wien lebende und arbeitete Künstler Jörg Piringer (joerg.piringer.net) vom Grazer Künstlerhaus aus in die Dunkelheit des umliegenden öffentlichen Stadtraums. Die Installation, ein Mix aus Text-, Video-, und Lichtkunst, wurde zeitgleich und in Verknüpfung mit dem heurigen springfestival (springfestival.at) sowie mit der Ausstellung „Sighs Trapped by Liars – Sprache in der Kunst“ vor Ort, in Kooperation mit dem MAPLAB und dem Künstlerkollektiv MO: YA (moya-visuals.com), die für die technische Umsetzung verantwortlich zeichneten, präsentiert. Allabendlich zur Festivalzeit (25. -29.5.2016) erschienen in rasanter Abfolge teils vertraut, teils fremd wirkende Zeichen und Symbole, die – wie der Werktitel verrät – dem Unicode entstammten. Die vom Künstler, der mit seinem Oeuvre eine starke Affinität zur digitalen Welt bezeugt, durch die Fensterflächen des Foyers des Künstlerhauses in Szene gesetzten arabischen, lateinischen, chinesischen, kyrillischen (etc.!) Schriftzeichen, gaben einen Eindruck von der schier unfassbaren Zeichensystemvielfalt menschlicher Kulturen. Der Unicode stellt den Versuch dar, diese kommunikativen Ausdrucksformen digital zu erfassen und den Schriftzeichen Codes zuzuordnen, mit dem Ziel sie universell les- und schreibbar zu machen. Durch die Referenz auf die Digitalisierung soll jedoch weniger auf die Vereinfachung und eine mögliche Komplexitätsminderung angespielt werden, sondern die Intension liegt vielmehr darin, die Mannigfaltigkeit, die Fülle und den Reichtum menschlicher Sprache in einem globalen Kontext zu demonstrieren.

Projekt Künstlerhaus

Projekt Künstlerhaus

Foto(s): Clara Wildberger

Künstlerhaus

mobile mapper

 


Der mobile mapper – eine mobile Beamer-Einheit für 2D- und 3D-Projektionen.

 

Mit dem mobile mapper kannst du deine Produkte, Ideen, Botschaften und Projekte zum Leuchten bringen! Einfach, ungebunden und in der ganzen Stadt!

 

Leuchtkraft auf zwei Rädern.

 

Die mobile Beamer-Einheit besteht aus einem modifizierten Elektrolastenfahrrad sowie einem hochauflösenden, lichtstarken Projektor plus Halterung. Der Strom kommt aus der USV (Unabhängige Stromversorgung). Einfach aufladen und los geht´s! Bäume, Straßen, Fassaden und Wände werden zur Bildfläche.

 

Einfach fantastisch erzählen.

 

Ein Produktsujet auf dem Rathaus, ein Logo in der höchsten Baumkrone der Stadt, ein fliegender Fisch tanzt durch die Straßen und bringt die Fußgänger zum Staunen… oder man entdeckt, was es hinter den Kulissen eines Geschäftslokals zu finden gibt! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mit dem mobile mapper können Lichtgeschichten unkompliziert auf verschiedensten Oberflächen erzählt werden. Bauten, Gegenstände, ja sogar Menschen (vorausgesetzt diese sind damit einverstanden ☺ ) werden Teil der Story. Der Clou an der Sache: Die Projektion ist mobil! Der mobile mapper kann sich ungebunden im urbanen Raum bewegen und fasziniert sein Publikum mit zwei- oder dreidimensionalen Videomappings.

 

Ein cooles Tool ist geboren.

 

Die Entwicklung des mobile mappers geschah im Q2 2016 in Kooperation mit ARGE MAPLAB, Bildwerk (bildwerk.tv), MO:YA (moya-visuals.com) und der Helmut List Halle (helmut-list-halle.com). Die Realisierung aller hard- und softwaretechnischen Features ist so gut wie abgeschlossen. Die Testfahrten verliefen erfolgversprechend. Beim heurigen springfestival (springfestival.at) ist der mobile mapper bereits durch die Altstadt gecruist und weckte Aufmerksamkeit bei Festivalbesuchern/Innen und zahlreichen Passanten. Weitere Touren im In- und Ausland sind geplant.

Mobile Mapper

Mobile Mapper

Mobile Mapper

Mobile Mapper

Foto(s): MO:YA

Eindrücke vom mobile mapper und technische Details findest du auch unter: mobilemapper.at

Videos findest du außerdem auf facebook.com/springfestivalgraz

Mobile Mapper

MAPLAB zu Gast bei FH Joanneum

 


FH Joanneum und MAPLAB- eine gute Kombi.

 

Im Rahmen der Lehrveranstaltung ProWork2 gingen Studierende des Studienzweigs Communication, Media, Sound & Interaction Design mit dem mobile mapper (mobilemapper.at) on tour. Supported wurden sie dabei von ihrem Prof. Dr. Josef Gründler sowie von den Projection mapping Profis Werner Huber und Roland Mariacher, selbst Absolventen der FH Joanneum und heute über die Landesgrenzen hinaus mit dem Künstlerkollektiv MO: YA (moya-visuals.com) kreativ tätig. Bei den viel beschäftigten Visual Artists lernten die Studierenden Tipps und Tricks rund um performatives projection mapping und das spezielle Handling mit der Projektionsinnovation mobile mapper – einer Verschmelzung von Fahrrad und Beamer. Die Auszubildenden zeigten sich begeistert von der großen Einsatzvielfalt, die der mapper bietet. Trotz der begrenzten Zeit in den geblockten Workshops gelang es diverse Möglichkeiten auszuschöpfen. Die ARGE Maplab konnte bereits das dritte Jahr in Folge StudentInnen der FH Joanneum das Thema Projection Mapping und Spatial Augmented Reality (SAR) näher bringen. Als ein Medium, welches in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewann, eröffnet SAR unzählige Möglichkeiten der Informationsvermittlung, aber auch künstlerischer Spielräume. Bereits beim MAPLAB TWO konnten StudentInnen mit Clubvisuals experimentieren und ihre eigenen Kreationen auf rund 100m² Projektionsfläche bewundern. Im Folgejahr stellte die ARGE Maplab im Rahmen des MAPLAB THREE StudenInnen die AVL Lounge der Helmut List Halle als Playground für diverse audiovisuelle Installationen zur Verfügung. Dabei entstanden unterschiedliche, teils interaktive Anwendungen rund um das Thema Projection Mapping. Weiterführend hatten StudentInnen die Möglichkeit bei Lectures des südkoreanischen Kollektivs Ayoba sowie dem renommierten ungarischen Mapping Artist Bordos einen Einblick in die Welt der Spatial Augmented Reality zu bekommen. Auch heuer sollte den StudentInnen wieder die Möglichkeit geboten werden in einem praxisorientieren Unterricht die Möglichkeiten von Projection Mapping zu erkunden. Dank der Entwicklung des mobile mappers konnten die TeilnehmerInnen nun nicht nur Innenräume mit Licht und Ton gestalten, sondern auch in der Öffentlichkeit mit dieser Technik experimentieren und die Wirkung solcher großflächiger Displays beobachten.

 

Challenge gut gemeistert.

 

Im Rahmen der Lehrveranstaltung hatten die StudentInnen die Möglichkeit sich in Kleingruppen Objekte im urbanen Raum für die Realisierung ihrer Projekte zu wählen. Dabei waren diverse Kriterien, wie die technische Umsetzbarkeit, aber auch die Wirkung im öffentlichen Raum entscheidend. In mehreren theoretischen und praktischen Einheiten entwickelten die StudentInnen zusammen mit den Vortragenden Videoanimationen und Sounddesigns, welche dann an zwei Terminen im Bereich der Grazer Innenstadt präsentiert wurden. Anhand von Fotos der jeweiligen Objekte sollten die Vorgaben der Architektur in der Gestaltung der Performances berücksichtigt werden. In Gruppenarbeiten, bei denen die Studierenden ihre mapping skills vertieften, entstanden unterschiedlichste Lichtgeschichten. Zugeschnitten auf mehrere Spots in der Grazer Innenstadt wurden die Werke der Studierenden bei der Abschlusspräsentation dem staunenden Publikum vorgestellt. Von tanzenden Stammeshäuptlingen und bunten Equalizer-Balken, welche die Häuserfassade des Joanneumsviertels zum Leben erweckten, über strahlende Heiligenfiguren samt Jesus, der scheinbar vom Kreuz herabfährt bei der St. Andrä Kirche, bis hin zum Raketenstart auf der Rückseite des Kunsthauses, der von Passanten selbst ausgelöst werden konnte – bei den mobile mapper performances in Kooperation mit der FH Joanneum war viel Spannendes zu sehen und hören.

FH Joanneum und MAPLAB

FH Joanneum und MAPLAB

FH Joanneum und MAPLAB

FH Joanneum und MAPLAB

Foto(s)/Video: MO:YA